Projekte

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Harambee ist ursprünglich aus einer reinen Privatinitiative entstanden. Nach einem Urlaub in Kenia ließ die Armut dort Frau Vonwald nicht mehr los. Anfangs erfolgte die Hilfe eher dadurch, dass für einzelne Kinder das Schulgeld finanziert wurde, Essen gebracht, mal der Arzt bezahlt. Und das sprach sich im Freundeskreis herum. Beim Stand von 80 Kindern dann wurde überlegt, einen zentralen Stützpunkt zu schaffen und mehr Nachhaltigkeit in das Projekt zu bringen.

Dadurch entstand die Idee, eine Schule zu bauen, denn eine Verbesserung der Lebensumstände jedes Einzelnen und eines ganzen Landes ist nach Meinung von Frau Vonwald nur durch eine Verbesserung der Ausbildung zu erreichen und das kenianische Schulsystem weist erhebliche Mängel auf, alle Schulen sind im Prinzip Gewinn orientiert, die Ärmsten fallen einfach durch den Rost. Also wurde am 1. April 2008 der Kaufvertrag für ein Grundstück unterschrieben und mit dem Bau einer Schule begonnen.

Diese Kilifi Vonwald School ist auch heute noch das zentrale Kernstück unserer Hilfe. Der Schulbesuch der mittlerweile über 500 Kinder wird über Patenschaften finanziert.

DSC_0006Daneben haben wir im Herbst 2010 begonnen, für unsere Familien neuen Wohnraum zu schaffen, sie teilweise aus den Slums heraus zu holen, Betten und Moskitonetze zu verteilen, Dächer zu reparieren und Wasser zu den Hütten zu verlegen. Daraus ist das zweite große Projekt innerhalb Harambee entstanden, genannt Social Living.

Jetzt, Stand September 2012 gehen wir noch einen Schritt weiter, denn auf Dauer wollen wir keine Almosen verteilen, sondern unseren Müttern und den wenigen Vätern auch ermöglichen, selbst für sich zu sorgen. Daher vergeben wir nach strengen Auswahlkriterien Mikrokredite.

Die beiden letzten Projekte und alles, was sich außerhalb der Schule entwickelt, werden in Kenia unter einem eigenen Namen geführt, GAPEKA children‘s hope. Dies ist ganz offiziell als NGO angemeldet und registriert, den Namen Harambee darf man dafür in Kenia nicht für eine private Organisation verwenden. Als GAPEKA haben wir vor Ort ein Büro, kümmern uns um alle Belange, die nicht direkt die Schule betreffen, bieten Schulungen zu den Themen Gesundheit, Hygiene, Aids und Empfängnisverhütung an und werden von der Regierung auch inzwischen sehr ernst genommen und unterstützt.

Registrierung GAPEKA