Kilifi Vonwald School

Am 1. April 2008 kaufte Frau Vonwald am Rande des Ortes Kilifi ein Grundstück und begann, zunächst ausschließlich mit eigenem Geld, mit dem Bau einer Schule für Kinder, die ansonsten keine Chance auf einen Schulbesuch haben würden. Seitdem ist viel passiert.

Schule 15Derzeit, Stand September 2012, besuchen etwas mehr als 500 Schüler diese Schule. Es sind 13 Klassenräume entstanden. Es gibt zwei Toiletten und eine Küche mit Speisesaal.
Die Kinder erhalten zwei Mahlzeiten am Tag und alle notwendigen Bücher und Schulutensilien. Alle laufenden Kosten werden dadurch finanziert, dass jedes Kind einen Paten/eine Patin in Europa hat, die den Schulbesuch ermöglicht.

Der Bau der Schule wurde über Extraspenden und eigenes Geld von Frau Vonwald finanziert.

Was ist anders an dieser Schule (außer, das sie wunderschön gebaut ist und das ganze „Drumherum“ eine Wohltat auch für das Auge)?

Foto 18Nun, unsere Philosophie war und ist, dass wir keine Arbeitslosen produzieren wollen, die schreiben und lesen können, daher haben wir die besten Lehrer, kleine Klassen (für kenianische Verhältnisse mit normalerweise Klassengrößen von bis zu 100 Kindern), gute Bücher und Schulunterlagen und durch die zwei Mahlzeiten am Tag sitzen in den Klassen keine hungrigen Kinder, was sich auch auf die Lernleistung auswirkt. Wir haben einen eigenen Berater, einen pensionierten Beamten aus dem Unterrichtsministerium, der laufend auch unsere Lehrer trainiert.
Daneben bieten wir aber in freiwilligen Unterrichtsveranstaltungen noch mehr an, von Taekwando, Chor, einer Theatergruppe, einer Boy-Band mit HipHop, klassische Tänzen und ganz neu, einer eigenen Gruppe künstlerisches Arbeiten. Wir haben einen Volleyballverein und 60 unserer Kinder sind bei den Pfadfindern organisiert. Wir lesen „Die Schatzinsel“ und Robinson Crusoe“, genauso wie wir nächstes Jahr mit Shakespeare beginnen und einer Computerklasse.

Da unsere Schule nun nahezu fertig ist – uns würden noch Solarplatten fehlen, denn wo bietet sich Solarenergie eher an als in einem afrikanischen Land, daran arbeiten wir und das soll auch bis Jahresende fertiggestellt sein.
Der nächste Schritt, und hier bitten wir wieder um Spenden und Bauzuschüsse, wird dann die weiterführende Schule sein, genannt Secondary. Das Grundstück dafür haben wir schon gekauft, geplant ist eine Internatsschule, also auch Schlafsäle für ca. 120 Kinder.

Der Beginn unserer Schule (PDF)

Das kenianische Schulsystem (PDF)

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