Projekte
Die Schwerpunkte unserer Arbeit im Überblick
Harambee ist ursprünglich aus einer reinen Privatinitiative entstanden. Nach einem Urlaub in Kenia ließ die Armut dort Gabriela Vonwald nicht mehr los. Anfangs erfolgte die Hilfe eher dadurch, dass für einzelne Kinder das Schulgeld finanziert wurde, Essen gebracht, mal der Arzt bezahlt. Und das sprach sich im Freundeskreis herum. Beim Stand von 80 Kindern dann wurde überlegt, einen zentralen Stützpunkt zu schaffen und mehr Nachhaltigkeit in das Projekt zu bringen.
Helfen ist einfach, man muss es nur tun!
Die Kilifi Vonwald Schools – ja, inzwischen Mehrzahl;-))
Im Jahr 2008 haben wir – zunächst als rein private Initiative und mit eigenem Geld – begonnen, eine Schule zu bauen. Ich (Gabriela Vonwald) wollte all das umsetzen, was ich glaube, dass es zu einer guten Schule gehört. Inzwischen besuchen 680 Kinder diese erste Schule, genannt Vonwald 1, von erster Klasse Vorschule bis zu Matura/Abitur, füpr die Highschoolklassen auch mit Internat. Dazu gibt es eine Klasse Special Unit seit 2026, wo 10 kleine Menschen mit mentaler Beeinträchtigung, die meisten mit Downsyndrom, ebenfalls gefördert werden.
2024 dann kam in Tezo eine zweite Schule dazu, die Vonwald 2. Diese wird von 260 Kindern besucht, ebenfalls erste Klasse Vorschule bis Klasse 6 (danach wechseln die Kinder in zwei ausgesuchte öffentlliche äSchulen, bleiben aber im Projekt).
Diese Kilifi Vonwald Schools sind das zentrale Kernstück unserer Hilfe. Der Schulbesuch wird über Patenschaften finanziert. Darüber hinaus betreuen wir 350 weitere Kinder an anderen Schulen.
Wohnen, Schlafen, Lebensbedingungen
Neben einem sicheren Lernen in unseren und Partnerschulen war es von anfang an ein anliegen – jedes Kind soll in einem Bett schlafen, unter einem Moskitonetz, ein Dach über dem Kopf, zumindest eine Mahlzeit am Tag. Daran arbeiten wir auch heute. Immer wieder bauen wir neue Hütten, reparieren bestehende, spenden Betten, Matratzen, Essenspakete. Und jedes Kind in unserem Projekt bekommt einmal am Tag eine warme Mahlzeit, auch diejenigen, die an anderen Schulen lernen, und sind für den Krankheitsfall abgesichert.

SAKI – Sustainable Agriculture Kilifi
Ungefähr zwei Autostunden von unserer Schule entfernt in Langobaya liegt unsere Farm mit rund 60.000m2, direkt am Sabaki River
Hier bauen wir nicht nur für die eigene Schulküche und die einiger Partnerschulen an, wir unterrichten Eltern und Familien in nachhaltiger Landwirtschaft und sind dazu auch eine Verbindung mit der Pwani-Universität eingegangen.
Und wir helfen Familien in den Start, verteilen Saatgut und da wir einen Traktor besitzen, können wir Farmern hier kostengünstig das Land roden und pflügen. Viele unserer Erzeugnisse werden dann von Frauen an ihrem Kiosk verkauft.
Wir halten Tiere – Ziegen, Kaninchen, Hühner und zwei Esel Lucy und Dino. Wir arbeiten mit Tröpfchenbewässerung und mit Solarstrom.







