Partnerprojekt
im Überblick
Seit Anfang 2026 unterstützen wir die Arbeit einer kleinen bodenständigen, in Kenia mit Kenianern gegründeten CBO (Community Based Organisation) mit Kurznamen Tumaini.
Gründer und Initiatoren, die auch mit eigenem kleinen Geld helfen, sind Tsama und seine Frau Eve.
Tsama und unsere Gründerin, Dr. Gabriela Vonwald, verbindet eine lange Geschichte. Gabi sagt, Tsama sei einfach ihr Sohn, Eve ihre Schwiegertochter. Tsama war 10 Jahre lang CEO des kenianischen Teils von Harambee, hat also maßgeblich die Geschicke der Organisation mitgeprägt. In dieser Zeit, genauer gesagt 2019, wurde auch der Grundstein zu einem kleinen Kindergarten in Rabai gelegt, nämlich in Tsamas Heimatgemeinde auf seinem eigenen Grundstück, das er dafür zur Verfügung gestellt hat, insgesamt 6000m2.
Gabi sagt:
Das Projekt der kleinen Vorschule mit dem Namen Tumaini = Hoffnung haben Mr. Tsama und ich im Jahr 2019 begonnen. Auf seinem Grundstück, also seinem Eigentum. Und ja, Mr. Tsama war 10 Jahre lang unser CEO in Kenia, hat unsere kenianische Organisation Gapeka entscheidend mitgestaltet und – war und ich kann sagen, ist so was wie mein Sohn. Wir waren sehr eng, auch mit seiner Frau Eve, aber 2022 kam es dann zu einem Bruch. Falsche Freunde für ihn, Einflüsterer, wohl auch so was wie Burnout. Jedenfalls verließ er Gapeka und dachte, das Gras auf der anderen Seite des Zaunes sei grüner. Ein deutscher Verein übernahm unser Projekt in Pacht (damals gab es für die kleine Schule nur das erste Klassenzimmer). Ich hielt mich raus. Tsama ging nach 6 Monaten, als er sah, das wird dort nichts, nach England, weil seine Frau dort als OP-Schwester angestellt war. Er lebt seither dort, hat einen Job, beide verdienen gut, der gemeinsame Sohn besucht in England die Schule, aber – es blieb diese Sehnsucht, nach Kenia und für die Gemeinde zu arbeiten.
Jedenfalls war er irgendwann um Weihnachten herum mutig genug, mich anzuchatten, sich ehrlich zu entschuldigen – der verlorene Sohn. Der deutsche Verein ist inzwischen weitergezogen zu neuen Ufern.
Ja, und jetzt sind wir wieder eine Arbeitseinheit und werden das in Rabai umsetzen, was wir damals eigentlich wollten. Und wir betrachten die drei Jahre dazwischen als Lernprozess, nicht auf falsche Freunde hereinzufallen.
























