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Einfach mal, so schön ist es bei uns. Blick von der Schule zu unserem Verwaltungsgebäude. Kein Wunder, dass unsere Kinder den Slogan erfunden habe „manche nennen es Schule, wir nennen es unser Zuhause“.

 

 

 

 

Heute haben an der Schule die Köpfe geraucht – einige Klassen hatten Zwischenexamen, mit denen die Lehrer den Lernstand überprüfen. Es haben sich alle sehr angestrengt, die Stimmung war hochkonzentriert.

 

 

 

Ich komme wieder mit einem Anliegen, das ich gern etwas genauer erklären mag.
Unsere Studenten.
Wir sind so ziemlich die einzige private Hilfsorganisation, die ihre Schützlinge auch noch durch Uni oder College begleitet. Fast alle anderen kicken die Kids nach der Matura/Abitur raus.
Nur – die Familie ist noch immer arm, daran hat sich ja nichts geändert. Wir würden also eine Menge arbeitslose hoch begabte Menschen produzieren. Und zurecht sagen uns Eltern dann, hättet ihr sie gleich ohne Bildung gelassen.
Wenn wir aber eine Gesellschaft verändern wollen, dann geht es NUR über Bildung.
Unsere Paten bezahlen daher die Uni und es geht sich auch noch ein kleines Zimmer und eine Mahlzeit am Tag aus. Manchmal. Nairobi zum Beispiel ist so teuer wie eine Stadt bei uns.
Aber die jungen Menschen haben zu kämpfen. Und fast jede Uni verlangt jetzt einen Laptop, bestimmte Anforderungen, so ein Gerät kostet 400 Euro. Überarbeitete, gebrauchte wie bei uns gibt es nicht. Es ist wie mit Autos, wer eines hat, fährt es bis zum bitteren Ende.
Ich selbst unterstütze persönlich inzwischen 10 Studenten, manche ganz, bei vier teile ich mir die Verantwortung mit einer zweiten Person, ich springe oft ein, wenn jemand anderer aussteigt.
Warum? Weil ich alle diese wunderbaren Menschen seit dem Kindergarten begleite und nicht zulassen werde, dass sie jetzt kurz vor dem Abschluss scheitern. Nicht wegen eines Laptops, eines Zimmers, einer warmen Mahlzeit oder Büchern.
Und ich bin mit allen diesen Studenten in WhatsApp-Kontakt, lese ihre Probleme, lese, wie sie sich durchbeißen. Und helfe.
Aber ich komme langsam an meine Grenzen.
Was uns wirklich helfen würde – Menschen, die für unsere Studenten in den Topf spenden, einfach irgendein Betrag, einmalig oder regelmäßig, nicht für ein bestimmtes Kind, sondern als Zuschuss für Situationen, wo wir es dringend benötigen. Wäre das nicht auch was für junge Menschen hier? Für einen Verein, ein Startup, eine Schulklasse?
Ich bin so unendlich dankbar, dass meine Tochter in Österreich nahezu gratis studieren konnte und sogar noch Geld bekam als Stipendium. Ich möchte das auch meinen Kindern in Kenia ermöglichen – one world.
Derzeit brauche ich Geld für Laptops.
Dazu gerade Nachricht von „meinem“ Michael, der heute abends nach Nairobi fahren wird. Mit Überlandbus und genau 70 Euro in der Tasche. Noch nie von zuhause weg. Er weiß noch nicht, wo er ab morgen schlafen wird, was er essen wird, in Nairobi ist es um 10 Grad kälter als an der Küste, der große coole Typ ist plötzlich ganz klein. Er wäre der bisher einzige in der Familie, der studiert, und dieser Verantwortung ist er sich bewusst. Ein wenig kämpfen stärkt, aber wenn es zu viel ist, zerbricht man auch daran.
Bitte helft mir helfen – jetzt wäre ich schon mal froh, wenn ich 3 Laptops zusammenbekäme. Danke.
Gabriela Vonwald
Als eines der Nachmittagsangebote gibt es ja bei uns ja schon seit langem Taekwondo. Unsere Kids sind mit viel Freude dabei, wurden konnten einen unglaublich tollen und leistbaren Trainer gewinnen und haben auch schon viele Pokale gewonnen.
Was mir aber besonders wichtig ist, diese Aktivität ist ursprünglich entstanden, weil wir vor allem für unsere Mädchen Selbstverteidigung anbieten wollte . Und wie man hier sieht, ist das immer noch dabei.
Auch hier freuen wir uns immer über „Zuschüsse“, für den Trainer, um an Wettkämpfen teilnehmen zu können oder auch, weil sich natürlich jedes Kind einen schicken Anzug wünscht.
Und zwischendurch einfach mal zum Freuen, unsere Kleinsten lernen den Umgang mit Zahlen. Sie formen hier Zahlen aus Lehm.
Wir freuen uns übrigens über viele Abonnenten oder Likes auf unserem Youtube-Kanal. Ihr wisst ja, alles hängt mit allem zusammen und viel Bewegung macht Harambee bekannter.
Ich danke euch.
Ich komme als Mama des Projektes mit einem kleinen Zwischenbericht. Ihr seid so toll. Nein – WIR sind toll – das darf man mal sagen.
Wir haben schon weit mehr als 100 Lebensmittelpakete zusammen bekommen, 100 Familien, wo sich die Kinder endlich wieder mal richtig satt essen können. Und weil es so gut angenommen wird, haben wir den Inhalt sogar aufgewertet von 25 Euro auf 40 Euro pro Familie. Und dafür gibt es jetzt 24 kg Maismehl, 5 kg Bohnen, 3 kg Zucker und – einen Liter Speiseöl.
Speiseöl kostet inzwischen umgerechnet fast 4 Euro pro Liter, umgelegt auf unser Einkommen wäre das so wie 150 Euro.
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Bei aller Freude, wir sammeln weiter. Jeder Euro hilft uns, es stehen noch so viele Familien auf unserer Liste.
In unserer eigenen Schule bekommen die Kinder nach wie vor Frühstück und Mittagessen, aber die meisten Schulen bieten nichts mehr an, selbst wenn man das Geld hätte.
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Und wenn ich es nicht schaffe, mich bei jedem/jeder einzeln zu bedanken, ich bin sehr gerührt über die Welle der Hilfsbereitschaft.
Danke im Namen „meiner“ Kinder, Gabriela Vonwald
Unsere Mädchen haben heute wieder Menstruationsprodukte erhalten – was bei uns eine Selbstverständlichkeit ist, stellt viele Mädchen und Frauen in Kenia vor ein Riesenproblem. Keine Monatshygiene heißt für viele, mehrere Tage im Monat zu Hause bleiben und nicht zur Schule gehen. In ihrer Verzweiflung verkaufen sich Mädchen für eine Packung Binden.
Unsere Mädchen bei uns im Projekt sind unglaublich dankbar für diese Hilfe.
Wir schließen uns diesem Dank aus ganzem Herzen an!
Sicher haben Sie in den Medien gehört und gelesen, Ostafrika stöhnt unter einer nie da gewesenen Dürre, in vielen Gegenden hat es seit über einem Jahr nicht mehr geregnet. Dazu jetzt die unglaubliche Inflation.
Mais, das Grundnahrungsmittel in Kenia, ist in den letzten Wochen um 70% im Preis gestiegen!
Neben der Tatsache, dass jede Familie für sich darunter leidet, haben alle Schulen außer Internaten jetzt ihr Schulessen eingestellt. Staatliche überhaupt, private, wenn sie es denn noch anbieten, zu exorbitanten Preisen.
Kinder sitzen den ganzen Tag hungrig in der Klasse, man erwartet von ihnen Konzentration und Mitarbeit, wie soll das denn gehen, wenn der ganze Körper nur danach schreit, etwas zu essen. Und wenn sie abends heimkommen, ist nicht sicher, dass sie dort täglich etwas bekommen.
Wir wollen daher zumindest für die Familien der Kinder, die nicht unsere Schule besuchen und die wir mit Schulgeld unterstützen, Essenspakete ausgeben mit den wichtigsten Grundnahrungsmitteln.
Da wir als Organisation größere Mengen einkaufen, können wir solch ein Paket um Euro 25,- schnüren.
Wer hilft uns?
Bitte Ihre Spende mit dem Betreff „Essenspaket“ über paypal (office@harambee.at) oder auf unser Spendenkonto
Harambee e. V.
Erste Bank
BIC: GIBAATWWXXX
IBAN: AT03 2011 1826 8762 7800