Wenn wir Kinder neu übernehmen oder erst kurz im Programm haben, finden wir das hier vor. Unsere Vision – jedes Kind sollte in einem Bett schlafen dürfen. Mit ordentlicher Matratze und Moskitonetz.


Wenn wir Kinder neu übernehmen oder erst kurz im Programm haben, finden wir das hier vor. Unsere Vision – jedes Kind sollte in einem Bett schlafen dürfen. Mit ordentlicher Matratze und Moskitonetz.


Heute stelln wir Euch einmal eine unserer Großen vor, für die wir Paten suchen. Ruth ist die Tochter von Mr. Karuke. Mr. Karuke ist unser Hüter der Bibliothek und Verbindungslehrer für andere Schulen. Er hat erst sehr spät Kinder bekommen und ist nicht mehr der Jüngste. Im Mai dieses Jahres hatte er einen Schlaganfall und fürchtet nun, dass er nicht mehr in der Lage sein wird, allen seinen Kindern eine Ausbildung zukommen zu lassen. Wir unterstützen ihn daher bei einigen seiner Kinder. Eines davon ist eben Ruth, sie war jetzt in der ersten Klasse Secondary – das ist die 9. Schulstufe. Eine Patenschaft für Ruth kostet 50 Euro / Monat. Gerne können sich auch mehrere Leute diese Patenschaft teilen – 2 zu je 25 Euro oder vielleicht 5 zu je 10 Euro?

Nach einer kurzen Pause auf dem Blog möchten wir euch alle recht herzlich Willkommen heißen!
In Zukunft werden hier regelmäßig Neuigkeiten und tolle Fotos veröffentlicht.
Viel Spaß beim Lesen wünscht euch
Lisa (Team Harambee)
Unsere Toilette für die Nursery wurde heute feierlich eröffnet. Mit insgesamt drei Toilettenanlagen kommen wir jetzt gut durch.

Neben vielen Geschichten von Elend und Not, freut es mich immer besonders, wenn ich Erfolgsstories berichten kann.
Ihr erinnert euch an Mr. Kalama, den fleißigen Familienvater weit draußen in der ländlichen Armengegend? Der sich abgemüht hat, ein Farmer zu sein und immer wieder kam ihm die Trockenzeit dazwischen? Der mit seinen Kindern täglich 4 Stunden aufbringen musste, nur um Wasser zu holen? Und dem wir das Wasser dank lieber Spender zu seinem Haus und Hof geleitet haben?
Heute hab ich ihn besucht, weil ich in der Gegend 14 Betten und Moskitonetze verteilt hab. Welch ein unglaublicher Unterschied. Statt in Verzweiflung und Elend komme ich in ein Paradies. Hier wächst inzwischen alles, von Tomaten über Bananen, von Mais bis Süßkartoffeln. Und eine strahlende Familie begrüßt mich und erzählt mir, wie sehr sich ihr Leben geändert hat. Kosten für alles unter Euro 2.000,- Jetzt wollen wir noch eine Sprinkleranlage finanzieren und Herr Kalama baut in Eigenregie mit ein wenig Hilfe von uns einen unterirdischen Wassertank für die nächste Trockenperiode.
Ich liebe das so sehr.
Diejenigen, die schon seit Jahren mitlesen, wenn ich über mein Kenia und mein Projekt schreibe (und man verzeihe mir das „mein“ dabei, natürlich ist es die Arbeit von vielen), kennen meine Einstellung ja schon, dass die echte große Hilfe eigentlich erst bei Secondary anfängt. Natürlich holen wir die Kleinsten von der Straße, um sie in das einzufädeln, was man allgemein den Bildungsweg nennt. Und ich hoffe, dass man das bei zukünftigen Klassen merkt, dass wir hier nicht wie in der Anfangszeit immer früher etwas verbessern wollen, und sei es nur durch vernünftige Ernährung schon von klein auf.Nach vielen Überlegungen werden wir versuchen, morgen eine erste Bestandsaufnahme zu machen, wie gross die Schäden bei unseren Familien sind. Zur Not müssen wir die Schule für die unteren Klassen eine Woche zusperren und in den Räumen Härtefall unterbringen. Wir werden morgen versuchen, Pullover und Decken zu kaufen. Wie gesagt, es ist recht kalt. Und Kleinkinder, die nichts Trockenes mehr am Körper haben, die brauchen jetzt was Warmes. Zumindest mal, bis die Sonne wieder kommt, geht es jetzt nur um Erste Hilfe. Wir sprechen hier von Menschen, die ohnehin nichts haben und als Kleidung oft nur das eine T-Shirt. War anders gedacht mein Aufenthalt, aber jetzt braucht es mal schnelles Helfen.
Die ersten gespendeten Löwen sind in Kenia angekommen! Vielen Dank an alle Spender!
