Viele, oder vielleicht sogar die meisten, unserer Paten und Patinnen nehmen ihre Patenschaft auch als eine Art Verantwortung für einen jungen Menschen sehr ernst. Wir haben sogar ältere Paten, von denen ich weiß, dass sie im Testament dafür gesorgt haben, dass „ihre“ Kinder die Schule oder Uni abschließen können.

Dies ist bei uns ja auch wirklich so, weil eben jedes Kind nur diesen einen Paten, diese eine Patin hat. Nicht wie in großen Organisationen – das Kind ist die Werbebotschaft, ja, es existiert, aber pro Kind gibt es viele, viele, sehr viele Paten. Keine Behauptung, steht bei allen diesen Organisationen im Kleingedruckten.

Aber wie das eben mit Verantwortung so ist, sie kann auch ein wenig belasten, vor allem finanziell.

Daher finde ich das Modell der Teilpatenschaft so großartig. Vor allem die größeren Kinder haben fast alle zwei Paten, denn es kostet wesentlich mehr im Monat (60,- statt 30 Euro) und das ist mehr als viele stemmen können.

Und es hat noch einen weiteren Vorteil. Wenn mal Extras gebraucht werden, neue Schuluniform, Schuhe, Zirkel, Taschenrechner oder sogar ein Bett, vor allem aber, wenn es dann an Uni oder College geht, kann man sich all das teilen.

Ist für mich ein wenig wie alleinerziehend oder mit Partner.

Selbstverständlich freuen wir uns auch über Vollpaten, wer das möchte, aber derzeit haben wir so so viele Kinder, die nur halb abgedeckt sind. Hier könnte man einspringen und sich dabei eben die Verantwortung teilen.

 

 

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