Die Abschlussprüfungen sind geschafft und nun gibt es für die Klasse 8 die alljährliche Beachparty mit Limo, Keksen und viel Spaß. Hier ein paar Impressionen:

Heute möchte ich euch unseren fertig gestalteten Weg zeigen:

 

Ist das nicht ein richtiges Kunstwerk geworden?

Unsere Pfadfinder waren in einem Zeltlager und haben es soo sehr genossen. Und sie wurden eingeladen, bei der Parade zum Nationalfeiertag (Mashujaa Day zu Ehren der Freiheitskämpfer) mitzumachen. Eine große Ehre. Hier ein paar Eindrücke:

Und soweit sind wir beim Nursery Grundstück. Diese breite Stiege dient gleichzeitig als Tribüne, wenn wir dann unten unser Fußballfeld haben, können hier alle sitzen zum Anfeuern. Und dort wo ihr die Schotterbahn daneben seht, das wird mal eine Rutsche.

   

Nur noch etwas mehr als eine Woche und unsere Kids haben wieder ihre Abschlussprüfungen. Vor allem für die 8. Klassen Primary und die 4. Klassen Secondary geht es ja um alles. Und anders als noch vor wenigen Jahren, wo man teilweise bis Weihnachten warten musste, kommen die Resultate jetzt immer Rucki-Zucki. Bis 15. November liegen die Resultate der 8. Klassen vor. Nicht alle Lehrer in allen Schulen sind darüber glücklich, dass man sie so antreibt, aber für die Kinder ist es ein Segen. Für unsere gibts am Tag der letzten Prüfung die obligate Beachparty und dann sind 2 Monate Ferien. Diese Zeit nutzen wir immer, um alle möglichen Reparaturen in der Schule vorzunehmen, Wände streichen, irgendwo irgendwas erneuern, Bücherbestellungen und vorher Inventur. Es bleibt also busy.

Unsere Filmer bei der Arbeit


Das wird ein kleiner Werbefilm (2-3 Minuten) den jeder dann verwenden kann als Intro bei Vorträgen zum Projekt, um Spenden zu sammeln, den ich aber auch an verschiedene Fernsehsender schicken möchte, denn die haben ja für Organisationen wie uns auch immer wieder freie Sendezeit. Die beiden Filmer haben gefunden, ich soll das unbedingt selbst sprechen.

Seit ihr auch schon gespannt auf das Ergebnis?

Hier entsteht ein Weg, von den Kindern künstlerisch gestaltet. Ergebnis morgen, aber schon so viel – sie waren nach anfänglichem Zögern, ob sie da was tun dürfen, einfach so, mit Feuereifer dabei. Und die Lehrer erst…

Am 26.09.2018 gab es das erste Elterntreffen seit Beginn der Schule ohne Beteiligung von irgendwem von „uns“ – also Tsama, Nelly usw. Wir haben den Speisesaal zur Verfügung gestellt, alles andere haben die Elternvertreter organisiert und bis auf ein paar Begrüßungs- bzw. Verabschiedungsworte haben die ihre Dinge besprochen, diskutiert usw. Ein Meilenstein. Und es kommen immer mehr Väter dazu.

Die gewaltigen Arbeiten rund um unsere fertige Nursery-Wand. An der Wand werden Pflanzen ranken, daher bleibt sie unverputzt (auch aus Kostengründen natürlich). würden wir sie verputzen, müssten wir sie auch streichen, und dann reflektiert das viel Hitze. Und auf diesem Feld zwischen den Gittern und der Wand entsteht für die Secondary-Schüler ein kleines Feld, um etwas anzubauen. Kleine Fußwege dazwischen. 3 LKW guter Erde warten schon. An einem Teil der Mauer gibt es dann vertical gardening.
Und unten das freie Feld wird, wenn mal alle Baumaterialien weg sind, zu einem Fußballplatz gemacht.

   
Wo die weißen Steine liegen, gibt es einen Fußweg ganz durch nach hinten.


Hier vorn, wo jetzt noch Bausand liegt, kommt ein Teil des Spielplatzes, also die Rutsche, die wir ja schon haben, die nur renoviert gehört nach so vielen Jahren.


Stufen hinunter, später vielleicht mal eine lange Rutsche. Hinten die Toilette.

 

 

 

Kenia kämpft damit, dass trotz toller Noten so wenige die Secondary oder gar die Uni besuchen können. Wie alle afrikanischen Länder braucht es aber gut ausgebildete Fachkräfte, man muss also eine Lösung finden. Eine hat man gefunden – Studienversicherung. Wieder eine große Versicherung gemeinsam mit staatlichen Subventionen, denn die Schulbesuche werden erst ab der Secondary richtig teuer.

Der Deal sieht jetzt so aus: man zahlt 8 Jahre monatlich rund 40 Euro in die Versicherung ein bis Ende der Primary (über 8 Jahre sind das € 3900). Und dann übernimmt die Versicherung im Ausmaß von Euro 1000 jährlich (über 8 Jahre= € 8000) alle Kosten, die für Schule und Uni entstehen, und das ist in allen Fällen mehr als genug.

Das Gute daran, wenn man es als Organisation abschließt und ein Kind steigt aus, schafft die Secondaray nicht oder die Uni, zieht weg, stirbt, kann man es auf ein anderes Kind umschreiben, es ist also nicht personengebunden. Sollte man früher aussteigen wollen, bekommt die Organisation – also wir – das einbezahlte Geld mit Abzug des ersten Jahres.
Dies ist vor allem interessant für alle, die ein wirklich nahes Verhältnis zu ihrem Kind haben, sich also auch für die Zukunft verantwortlich fühlen, deren Kind noch klein ist, so dass sich 8 Jahre ausgehen.
Dies ist kein Aufruf an alle, das geht nur in Einzelfällen, wir möchten nur aufzeigen, dass sich der Staat wirklich was einfallen lässt.