Dieses Gefährt hier auf dem Foto ist ein waschechtes Tuktuk. Jahrelang war es für uns das wichtigste Fortbewegungsmittel neben den eigenen Füßen. Robust, meistert jeden Untergrund und die schlimmsten Straßen, benötigt nur ganz wenig Sprit, trägt bei jedem Wetter schwere Lasten zu uns den Hügel hinauf, einfach toll.
Aber – nach vielen treuen Jahren hat unser Tuktuk vor drei Jahren den Geist aufgegeben. Immer war etwas anderes wichtiger.
Aber – jetzt ist es soweit.
Ein neues wird angeschafft.
Das Geld für ein „normales“ haben wir fast beisammen. Wir wollen diesmal aber ein elektrisches.
Wir haben in der ganzen Schule ausreichend Solarbetrieb, immer wieder gibt es Stunden und sogar Tage kein Benzin, ich denke, es kann nur gut sein.
Und daher jetzt meine Bitte, für solch ein elektrisch betriebenes Tuktuk fehlen uns noch

  • € 2.500 (Stand 16.4.2022)
  • € 1.400 (Stand 26.4.2022)
  • … aktueller Stand unseres Spendenaufrufs auf facebook

Jede Spende hilft! Denn Helfen ist einfach, man muss es nur tun! DANKE!

Von der Regierung haben wir Daten bekommen, in 1465 Haushalten in Kilifi County leben Kinder mit HIV Infektion. Die Regierung wird Lebensmittel an solche Familien verteilten, die leicht erreichbar sind, also die beiden größeren Orte. Wir würden gern die beiden kleinen Stützpunkte in Ganze und Rabai beliefern, denn Hunger plus HIV ist für kleine Kinder eine explosive Mischung.

Wir sind dankbar für jede Spende für diesen Zweck, damit wir helfen können – auf unser Spendenkonto oder via Paypal. Verwendungszweck „Lebensmittel“. Vielen Dank!

(Foto von einer der letzten Verteilungen von Lebensmitteln an bedürftige Familien)

Wir verteilen ja seit Wochen Lebensmittel und zwar nicht wahllos, der Stärkere gewinnt, sondern bewusst auch an Menschen mit Behinderungen. Viele davon bräuchten einen Rollstuhl, für die meisten ist er jedoch unerschwinglich. 250€ kostet einer.

Die ersten 4 Rollstühle konnten wir schon bestellen. Wir freuen uns über weitere Spenden.

Einen wunderbaren Advent und eine schöne Vorweihnachtszeit Euch allen!

Was wäre der Advent ohne einen Adventkalender? Wir haben auch dieses Jahr einen vorbereitet – sogar mit einer Verlosung!

Wir stellen Euch über die Zeit 24 verschiedene Themen und Spendenmöglichkeiten vor – so können wir das Glück der Adventszeit mit den Menschen in Kenia teilen.

Ihr findet den Adventkalender mit Klick auf das Bild oder auf unserer Webseite www.harambee.at ganz unten.

Jede Spende mit dem Verwendungszweck „Adventkalender Tag X“ (X bitte ersetzten) landet im Lostopf. Wir verlosen dann nach Weihnachten eine Kopie des mittlerweile vergriffenen Buches „Mama Karembo“ von Gabriela Vonwald.

Wir freuen uns sehr über Eure Spenden!

Es gibt so viele Möglichkeiten uns zu helfen.

teaming.net/hilfefuerharambee

Zum Beispiel könnt Ihr uns auf Teaming unterstützen – bei Teaming können Hilfsorganisationen Kleinspenden sammeln – wenn Ihr Mitglied in unserer Gruppe werden, spendet Ihr automatisch jeden Monat 1 Euro, der zu 100% bei uns ankommt.

Je mehr Mitglieder unsere Gruppe hat, desto mehr können wir davon in Kenia helfen – derzeit haben wir 50 Mitglieder – davon können wir zum Beispiel jeden Monat 10 Mädchen mit Menstruationsprodukten versorgen.

Macht Ihr mit? Wir freuen uns!

teaming.net/hilfefuerharambee

Auch heute wieder hat unser Team Essen verteilt, Mais und Bohnen, an die Ärmsten der Armen, heute vor allem an alte und behinderte Menschen, die in Kenia oft gar keine Möglichkeit haben, sich selbst zu versorgen. Wie dieser Vater, der mit seinem kleinen Sohn kam.

Mit dem heutigen Tag haben wir bislang in den letzten Wochen 1000 Familien vor dem Verhungern gerettet – dank Eurer Spenden!

Wir haben jetzt noch das Geld für eine weitere Verteilung, danach sind unsere Spendengelder erschöpft.
Wir freuen uns daher sehr über weitere Unterstützung!

Am Wochenende haben wir wieder Lebensmittel in einer der ärmsten Regionen rund um Kilifi verteilt, vor allem an alte und behinderte Menschen und an Familien mit kleinen Kindern. 200 Familien, die dank Eurer Spenden zu Essen bekommen haben.

Und wir sammeln weiter! Gerne hier auf Facebook, auf unser Spendenkonto oder via Paypal: harambee.at/spenden

Hier noch ein paar Worte dazu, was wir anders machen, wie wir die Essensverteilungen organisieren.

Normalerweise läuft die offizielle Verteilung von Nahrungsmitteln in Kenia (und wohl in fast allen Dritte-Welt-Ländern) so ab, dass ein LKW oder mehrere an einen gut öffentlich zugänglichen Platz fährt, irgendein sich profilierender Politiker dabei, Militär oder Polizei in Großaufgebot, dann wird die Ladeklappe geöffnet und jeder nimmt sich was.

Nun, wer wird da wohl was bekommen? Die alte Frau, die kaum ihre Hütte verlassen kann? Die alleinerziehende Mama mit Kleinkind am Rücken? Behinderte Menschen? Aber es ist natürlich einfach durchzuführen.

Was wir machen – wir erheben die einzelnen Familien, mit Namen. Durch Chief und Dorfälteste. Wer ist besonders bedürftig, wo wir näher zufahren müssen usw. Können wir nur durch guten Kontakt zur Regierung, denn einfach irgendwo auftauchen und sagen, ich mag das jetzt machen, das geht auch für eine Hilfsorganisation nicht.

Und dann fahren wir nicht einen Platz an, sondern mehrere, mit Namensliste. Jeder der da drauf steht, bekommt seine Ration, nicht der, der am lautesten ruft.

Das ist sehr aufwendig in der Logistik, aber inzwischen geht das unglaublich schnell, perfekt organisiert, großes Kompliment an alle. Nur dass es dann eben 10 Stunden dauert, bis alle ihr Essen haben. Unser Team leistet Unglaubliches.

Ich denke, das alles sieht man auch auf den Bildern.

Was man derzeit überall in den Zeitungen liest, ist Realität.

Der Klimawandel hat Ostafrika besonders hart getroffen. Die kleine Regenzeit ist ausgeblieben, der nächste Regen wird erst Mai 2022 erwartet. Von den 47 Counties in Kenia wurden 13 zum Katastrophengebiet erklärt, also auch offiziell Kilifi, wo wir unsere Organisation haben, gehört dazu (wenn auch nicht alle Regionen gleichermaßen).

Menschen schöpfen letzte Wasserreste aus einem dreckigen Loch.

Was wir bei unseren Essensverteilungen gesehen haben – das dringlichste Problem ist Wasser.

Wir wollten daher Gemeinschaftsbrunnen bauen. Unser Team war unterwegs und es wurden zwei mögliche Orte besichtigt. Die Menschen sind allein schon unglaublich dankbar, dass überhaupt mal wer erscheint. 6 Stunden lang war der Geologe gewissenhaft unterwegs und wir hätten eine gute Stelle gefunden. Leider war das Grundwasser einfach zu tief, die Kosten einen Brunnen zu bauen dadurch viel zu hoch.

Deshalb haben wir uns entschieden, insgesamt 4 Wassertanks aufzustellen, Kosten pro Tank 1000 Euro. Aufstellen heißt, die gehören auf einen vernünftigen gemauerten Sockel, gesichert usw. Und wir wollen auch Leitungen legen, so dass es Entnahmestellen etwas weiter weg gibt. Das Schöne daran, die Regierung hat versprochen, wenn wir sozusagen die Hardware liefern, werden sie dafür sorgen, dass die Tanks beliefert und gefüllt werden.

O-Ton unseres CEO Mr. Tsama:
„People suffer more than we can imagine.“
(„Die Menschen leiden mehr als man sich vorstellen kann“)

Und nein, hier geht es nicht um Duschen oder den Platz vor dem Rathaus in eine Eisbahn zu verwandeln oder mit Schneekanonen schmale Pisten auf grünen Hügeln zu erzeugen.

Hier geht es darum, zu trinken. Wer hier helfen mag, sehr gern.

Unser Team hat diese Woche wieder Lebensmittel verteilt in einer furchtbar armen und trockenen Gegend in der Nähe von Kilifi.

Vor allem sehr alte Frauen und Männer und Menschen mit Beeinträchtigungen haben wie bisher jeweils 24kg Maismehl und 5kg Bohnen erhalten.

Wir sammeln nach wie vor für Lebensmittel. 20 Euro kostet so ein Paket, das eine Familie ein paar Wochen ernährt. Wir sind dankbar für jede Spende! Schon 5 Euro helfen!

Wir sammeln weiterhin für Lebensmittelpakete für die Allerärmsten in der Gegend um Kilifi. Dies hier hat einer unserer Studenten an seine Patin geschrieben. Er ist an seinem College dank der Unterstützung durch die Patenschaft gut versorgt, aber natürlich sieht er in der Umgebung und hört von seiner Familie, wie dramatisch die Lage ist.

Hilfe ist unabdingbar – Regen ist ja leider erst im Mai 2022 zu erwarten. Bitte helft uns durch Eure Spenden – jeder noch so kleine Betrag hilft!

Hamisi, 23 Jahre alt, Student der Wirtschaftswissenschaften in einem Brief an seine Patin:
(Übersetzt aus dem Englischen)

„Bezogen auf das Wetter sind die Bedingungen sehr ungünstig. Die Dürre breitet sich immer mehr aus und dauert schon lange an, ohne auch nur das kleinste bisschen Regen. Überhaupt keine Pflanzen mehr. Pflanzen und Tiere haben große Probleme durch das fehlende Wasser. Die wenigen Tiere, die die Menschen bislang gehalten haben, werden immer weniger, weil die Menschen hungern.
Essen für die überlebenden Menschen ist ein Problem, da Menschen wie wir hier auf die Landwirtschaft angewiesen sind, um zu überleben. Das wirtschaftliche Niveau ist wirklich gesunken, da Jobmöglichkeiten fehlen und es immer schwerer wird, die Grundbedürfnisse zu erfüllen.“